Cliff Diving World Series 2014: Sensation auf Kuba – Underdog feiert Sieg

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Obwohl er durch eine Rückenverletzung gehandicapt war feierte der Brite Blake Aldridge auf Kuba den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere.
Red Bull Cliff Diving World Series Kuba 2014. Foto: Camilo Rozo/Red Bull Content Pool

Nachdem er es bisher erst einmal bei einem Contest der Red Bull Cliff Diving World Series auf das Podest geschafft hatte, feierte Blake Aldridge am vergangenen Wochenende auf Kuba den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Vor 60.000 enthusiastischen Kubanern zeigte der ehamlige Olympiateilnehmer eine ansprechende Leistung und verwies damit nicht nur den letzjährigen Champion Artem Silchenko auf die hinteren Plätze.

Überraschung zum Auftakt

Aber nicht nur der Sieg von Blake Aldrdige aus Großbriatanien bei der Red Bull Cliff Diving World Series auf Kuba war eine große Überraschung: Auch Jonathan Paredes zeigte beim Springen vom Morro Castle in Havanna, dass er in den nächsten Jahren zu einem echten Titelaspiranten werden könnte. Der junge Mexikaner hatte bis zum letzten Sprung sogar noch geführt, musste sich dann aber mit dem zweiten Rang zufrieden geben.

Der herausragende Springer des Wochenendes war aber natürlich der Brite Blake Aldridge. Der 31-Jährige war mit einer Rückenverletzung nach Kuba gereist und lag nach der ersten Runde nur auf dem elften Rang. Aber dann wuchs der eheamlige Olympiateilnehmer über sich hinaus und übertraf mit seinem genialen Sprungprogramm alle Erwartungen.

Stimmen zum Springen auf Kuba

Weniger gut lief es auf Kuba hingegen für den World Series Champion des Vorjahres: Artem Silchenko patzte bei seinem Handstandsprung und landete am Ende nur auf dem siebten Rang. Besser lief es da schon bei seinen großen Konkurrenten aus den letzten Jahren. Während Orlando Duque sich mit dem vierten Rang zufrieden geben musste, schaffte es Gary Hunt aus England als Dritter immerhin auf das Podium.

“Es ist absolut unglaublich. Auf diesen Moment habe ich drei Jahre hingearbeitet“, so Alridge. „Ich habe mir in der Finalrunde keinen einzigen Sprung der anderen angesehen und den Punktestand der anderen nicht gewusst. Ich war wirklich ganz bei mir selbst – ich habe gesagt, dass ich hinausgehe, es so gut wie möglich mache und alles möglich ist. So habe ich mir den Sieg geholt!”

Aber auch der 24-Jährige Jonathan Parades zeigte sich überaus erfreut über seinen zweiten Platz: “Damit habe ich wirklich nicht gerechnet und es ist das beste Gefühl, das ich jemals hatte. Es war ein wunderschöner Wettkampf hier in Kuba und ich bin überglücklich, meine Saison so gut begonnen zu haben.“

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Red Bull Cliff Diving World Series 2014.

Foto: Camilo Rozo/Red Bull Content Pool

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