Red Bull Crashed Ice 2014: Wer ist Weltmeister?

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Konnte der US-Amerikaner Cameron Naasz mit einem Sieg in Quebec seinen ersten WM-Titel holen? Oder verteidigte Marco Dallago aus Österreich seine Führung in der Gesamtwertung?
Red Bull Crashed Ice Quebec 2014. Foto: Joerg Mitter/Red Bull Content Pool

Nachdem er zwei der ersten drei Saisonrennen gewinnen konnte, musste der Österreicher Marco Dallago beim letzten Rennen der Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft im kanadischen Quebec nur noch unter die besten 16 kommen, um seinen ersten Titel zu holen. Mit einem Sieg im französischsprachigen Teil Kanadas hätte der US-Amerikaner Cameron Naasz allerdings auch noch eine Chance auf den Titel beim Red Bull Crashed Ice 2014 gehabt.

Dallago nicht zu stoppen

Der österreichische Youngster Marco Dallago ließ sich von dem großen Druck beim letzten Red Bull Crashed Ice Rennen der Saison allerdings überhaupt nicht beeindrucken. In überragender Manier machte er zunächst mit dem Viertelfinaleinzug den WM-Titel perfekt und holte am Ende sogar noch seinen dritten Saisonsieg. Schlechter lief es hingegen bei seinem größten Konkurrenten Cameron Naasz, der nach einem Sturz bereits im Viertelfinale ausschied und sich am Ende mit dem elften Platz begnügen musste.

„Im Finale brauchte ich einen guten Start, das wusste ich. Beim ersten Sprung schaute ich mich in der Luft um und sah, dass ich ganz allein war. Da wurde mir klar: Das muss wohl ein guter Start gewesen sein“, so Dallago, der erst 2012 zum Ice Cross Downhill kam und seinen Erfolg nicht zuletzt seiner harten Arbeit während des Sommers zu verdanken hat. „Nächstes Jahr wird es vermutlich noch schwerer, weil die Leistungsdichte an der Spitze stetig zunimmt.“

Wer holte sich den Vize-Titel?

Durch einen starken Auftritt in Quebec konnte sich Scott Croxall sogar noch auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung schieben. Vor heimischem Publikum musste sich Croxall am Ende nur Dallago geschlagen geben und krönte damit seine starken Leistungen während der vergangenen Saison. Auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung landete Cameron Naasz vor Marco Dallagos kleinem Bruder Lucas.

Bester Deutscher wurde am Ende Fabian Mels, der sich vor dem Rennen in Quebec noch Chancen auf einen Podestplatz ausgerechnet hatte. Beim Red Bull Crashed Ice Quebec 2014 schied Fabian allerdings bereits in der Runde der letzten 32 aus und musste damit alle Hoffnungen auf das Podest begraben. Für eine Überraschung sorgte hingegen Lukas Schwinghammer, der mit dem 14 Platz sein bestes Saisonergebnis feiern konnte.

Weitere Infos findet ihr auf der Website von Red Bull Crashed Ice 2014.

Foto: Joerg Mitter/Red Bull Content Pool

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