Red Bull Dolomitenmann 2014: Alles neu beim knallharten Alpenrennen

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Dank neuer Streckenführung und dem Tausch zweier Disziplinen verspricht der Red Bull Dolomitenmann 2014 noch härter und spannender zu werden.
Red Bull Dolomitenmann 2013. Foto: Mirja Geh/Red Bull Content Pool

Zum ersten Mal in seiner 27-jährigen Geschichte tauscht der Red bull Dolomitenmann im Jahr 2014 die Reihenfolge der Disziplinen: Statt der Mountainbiker werden nun die Kajakfahrer den Abschluss bilden und den Zielspurt in der Lienzer Innenstadt bewältigen müssen. Aber auch bei der Streckenführung haben sich die Veranstalter wieder einige Neuerungen einfallen lassen.

Bergläufer starten das Rennen

Trotz all der Veränderungen bleibt beim Red Bull Dolomitenmann 2014 eines beim alten: Den Auftakt zu der wohl härtesten Staffelveranstaltung der Welt machen die Bergläufer. Die Strecke, die zu den schwierigsten der Welt zählt, führt dabei erneut vom Start am Lienzer Hauptplatz bis zum Ziel am Kuhbodenhörtl. „Der Grund hierfür ist die Sicherheit der Paragleiter, es gibt im hochalpinen Gelände der Lienzer Dolomiten keinen geeigneteren Startplatz und die Sicherheit der Athleten steht an erster Stelle“, so der Dolomitenmann Erfinder und Organisator Werner Grissmann.

Nachdem der Staffelstab dann an die Paragleiter übergeben wurde, geht es für diese zum ersten Startplatz, von dort nehmen die Paragleiter eine spektakuläre Talüberquerung bis zum ersten Landeplatz auf der Moosalm in Angriff. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg zum zweiten Start fliegt der Paragleiter zum Fußballplatz in Leisach, um dort vor tausenden Zuschauern eine Punktlandung hinzulegen.

Bis hierher noch eine altbekannte Streckenführung; doch wird der Paragleiter 2014 erstmals nicht an den Kanuten, sondern an den Mountainbiker übergeben. „Da sich in Leisach drei Bewerbe treffen wird das heuer zusammen, zusammen mit der Moosalm der Hotspot für die Zuschauer vor Ort sein, das kann man jetzt schon sagen“, so der Organisator.

Mountainbiking und Finish

Für die Mountainbiker stehen nun 16 harte Kilometer bis hinauf auf den Hochstein auf dem Programm. Auf einer mit Singletrails und Tragepassagen gespickten Strecke geht es für die Biker bis auf die Hochsteinhütte hinauf. Im Anschluss dürfen sich die Biker dann aber auf der Schiabfahrt H2000 „ausruhen“. Durch die Streckenänderung wird der MTB-Abschnitt allerdings noch einmal deutlich selektiver, da es von Anfang an bergauf geht und es weniger Erholungspausen gibt.

Am Ziel in Leisnach übergen sie den Staffelstab schließlich an die Kanuten, die erstmals den letzten Rennabschnitt übernehmen. Die Paddelexperten erwartet dann der altbekannte sieben Meter Klippenstart, bevor es auf eine fünf Kilometer lange Regatta geht. Dabei werden drei Aufwärtszone und der berüchtigte Iselkratakt den Athleten die letzten Kräfte räuben.

Jedoch damit nicht genug ist im Gegensatz zu den Vorjahren am Katarakt noch nicht Schluss: Die Kanuten müssen erneut den Katarakt um tragen und weiter flussaufwärts bis zur nächsten Brücke paddeln, bevor sie das Boot verlassen dürfen. Von dort geht es dann mit dem gesamten Equipment im Laufschritt in Richtung Ziel am Lienzer Hauptplatz. Die Athleten können dabei von ihren Teamkameraden unterstützt und angefeuert werden, jedoch muss jeder Athlet sein gesamtes Equipment selbst tragen. „Wir versprechen uns dadurch am Ende mehr Führungswechsel und einen spannenderen Zieleinlauf, weiters ist es ein Novum ein solches Rennen mit einem Boot mitten in einer Stadt zu beenden“, so Grissmann.

Weitere Infos bekommt ihr auf der Website des Red Bull Dolomitenmann 2014.

Foto: Mirja Geh/Red Bull Content Pool

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